NaNoWriMo

NaNo13: Vorüberlegungen

Meine Gedanken rasen im Kreis und die Gasse zum Boxenstop ist versperrt. Nur noch 50 Tage und ein paar zerquetschte Stunden bis zum NaNo und ganz so sicher, was ich schreiben soll, bin ich weiterhin nicht. Zur Auswahl stehen:

  • Reefheim: Eine Stadt in ständigem Nebel und somit in erster Linie ein Weltenkonzept, das einer Idee einer Mitzirklerin entsprang. Mittlerweile hat sich die Stadt soweit gemausert, dass ich sie mit Stella verbinden könnte. Andererseits bietet Reefheim auch Potential für Urban Fantasy. Natürlich könnte ich mehrere Geschichten in derselben Stadt spielen lassen, am besten auch noch mit zeitlichem Bezug zueinander so wie es CLAMP machen. Aber das sind vier Frauen und ich bin nur eine, das wäre ein ziemlicher Aufwand, den ich im Moment noch etwas scheue.
  • Voß & Dreyßig: Was das zeitliche Setting anbelangt, hatte ich mich vor einer Weile dazu entschieden, auf Contemporary zu schwenken. Einfach weil ich mir zwar die historischen Hintergründe erarbeiten kann, sie mich aber zu sehr aufhalten und ich kein Gefühl für die Zeit bekomme. Kann natürlich an der fehlenden Erfahrung liegen, da sich meine Leseerfahrung in Bezug auf das 19te Jahrhundert auf wenige Werke von Jules Verne, H. G. Wells und A. C. Doyle (gut, hier die kompletten Holmes-Werke) beschränkt.
    Hinzu kommt, dass der Prota wechselte. Nicht mehr der Doktor ist es, sondern Voß — und dieser fordert auch etwas charakterliche Änderungen ein. Mir bleibt also einiges zu überarbeiten, wenngleich sich die Geschichten nicht ändern. Es gibt weiterhin Mistico mit seiner Teufelsuhr und Fiorella und auch Voß‘ erstes Zusammentreffen mit dem Doktor geht auf eine klassische Geisteraustreibung aus einem Herrenhaus zurück. Nur eben 100 Jahre später (oder noch ein bisschen mehr; wobei so ein 80er Jahre Setting auch ganz nett wäre … ).
  • Trenchcoat: Ach ja, der ehemalige CampNaNo-Roman, der es auf stolze 0 Wörter brachte während dieser Zeit — einfach weil das Camp nicht zog, es kam kein NaNo-Gefühl auf. Von der Idee bin ich aber weiterhin überzeugt und Mood References habe ich auch genug. Problematisch ist nur, dass der Roman im Moment aus nicht mehr als Gefühlen besteht. Ich sehe bisher weder scharfe Bilder, noch einen Plot vor mir. Letzlich habe ich auch das Gefühl, dass dies ein langsamer Roman sein könnte, den ich über einen langen Zeitraum schreiben muss. Schwierig.
  • Jin & Lis: Ah, mein geliebter Dauerbrenner. Könnte was werden, NaNo-Gefühle tauchen bereits auf, wenn ich nur daran denke. Ich verbinde viel mit den zweien. Aber gerade das könnte den Druck erhöhen, es diesmal richtig zu machen. Dabei liegt alles vor mir, aber ich glaube, es ist zu viel Material. Bisher habe ich mich nicht getraut, außerhalb NaNo daran zu arbeiten, da ich zu ausgelaugt war.
  • Claudine: Meine Liebste. Schlägt ebenso in die Richtung Contemporary, ist aber mehr „Vampire Diaries“ mit Splatter und viel cooleren Werwölfen als Supernatural (= Voß & Dreyßig). Dummerweise hat sie sich immer noch nicht dazu bequemt, mir etwas über den Werwolf-Hintergrund zu erzählen und wen sie da eigentlich jagt und warum. Da dieses Projekt trotz seines Alters immer noch jungfräulich ist, ist es natürlich prädestiniert für NaNo.

Worin ich mir aber sehr sicher bin, im Gegensatz zu den Projekten, ist, dass ich in diesem Jahr den NaNo nicht mit dem Zirkel schreiben werde. Ich habe drei Slots mit Projekten zu besetzen, mich dann noch in der Zeit angemessen im Forum aufzuhalten, schaffe ich nicht. Vielmehr werde ich meine Aktivität auf Twitter umlenken. Da ich dort aber so ziemlich mir allen bekannten Zirklern folge, gehen mir die Beziehungen dennoch nicht abhanden. (Hoffe ich.) Nicht zuletzt möchte ich meinen Blog aktiver halten als beim letzten Mal, also wird es hier die ausführlicheren Zwischenberichte geben, die sonst in den Projekthtreads im Zirkel standen. Mal sehen, wie es wird.

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