NaNoWriMo, Werkstatt

NaNo12: Das erste Drittel

Das waren ein paar Tage! Aber alles von vorne:

Die erste wichtige Neuerung hat nichts mit dem Schreiben zu tun, wirkt sich aber stark darauf aus. Im Zuge meiner Ausbildung bin ich momentan in Leipzig an der Buchhandelsschule und entsprechend im Internat untergebracht. Bis 7ten Dezember. Das führte dazu, dass ich die erste Woche im NaNo am Rad drehte mit letzten Besorgungen. Nebenbei musste ich ja auch noch arbeiten am Samstag. Koffer packen also in letzter Minute. Dann der Stress dahin zukommen, dann das Eingewöhnen. Und dann auch noch die Sache mit dem Rückzugsort: Im Internat muss ich immer damit rechnen, dass jemand den Raum betritt, in dem ich mich aufhalte. Dann gehen die… Betreuer(?) auch noch so gegen 22Uhr herum und schauen in die Zimmer. (Klar, weil auch Minderjährige dort wohnen. Aber es reißt mich trotzdem aus dem Schreiben.)
Der Super-Gau war allerdings: Kein Internet! Argh. Glücklicherweise habe ich einen ganz tollen Freund, der meine NaNo-Zahlen eingetragen hat. Auch nachts kurz vor zwölf.

Tja, und das Schreiben an sich: Gestaltet sich wider Erwarten als gar nicht so problematisch.
Außerhalb des NaNos kriege ich normalerweise kaum 50 Wörter am Stück hin. Nach einer kurzen Einschreibphase, im Vergleich zu den letzten Jahren, kann ich locker flockig meine 1k (oder sogar mehr) in der Stunde tippen, schaffe auch 2k am Tag, gestern auch schon 3k. Auch habe ich keine Probleme damit, meine Projekte parallel zu schreiben. Also, eigtl. Durch das frühe Aufstehen um 6Uhr (wobei ich schon um 5Uhr wach bin…) und der relativ langen Schule, werde ich nachmittags gegen 4/5 furchtbar müde. Am Donnerstag habe ich mich sogar hingelegt und fast das Abendessen verschlafen. Kostet mich natürlich Schreibzeit. Und das ist ärgerlich, wenn ich weiß, wie ich weiter schreiben kann und das auch will, aber viel zu müde bin.
Natürlich konnte ich mich nicht zurückhalten und habe bei den Wortzahlen Überschlagsrechnungen angestellt, wann ich gedenke wieder grün zu werden. Sollte ich mich nicht überschätzt haben, was mein Ego gerne mal tut, sollte ich spätestens nächstes WE wieder im Zeitplan sein. Und das unter der Maßgabe, dass ich heute und morgen sehr, sehr viel schaffe. Ich bin zuversichtlich.

Also, alles in allem: Ich lebe. Und schreibe. Und rolle das Feld von hinten auf. :)

Copyright © 2012 Jo. All Rights Reserved.