NaNoWriMo, Werkstatt

CampNaNo12.1: Wird nix, ätschbätsch.

Da freute ich mich: Nicht nur 50k-Challenge im November, sondern jetzt auch im Sommer? Genial! Und da ich im Moment ja auf den Ausbildungsbeginn warte, umso besser. Aber wie heißt es so schön: Life’s a bitch. Zuerst insgesamt drei Wochen krank, ich solle mich nicht belasten. Und dann auch noch ein Kellerbrand, kaputte Abwasserrohre und Flucht aus der Wohnung in eine internetfreie Welt (frei vom Netz nicht weil ich wollte, sondern weil es da so ist). Jetzt bin ich seit gestern wieder da und muss mich mit der niederschmetternden Erkenntnis anfreunden, dass CampNaNo für diesen Juni einfach gelaufen ist. Es sei denn, ich könnte in vier Tagen, heute eingeschlossen, 12k am Tag fabrizieren. Aber da macht selbst mein latenter Größenwahn die Hufe hoch. Außerdem habe ich eine Kurzgeschichte für einen WB nicht fertig bekommen (davon abgesehen, dass ich sie im „Exil“ eh nicht hätte verschicken können) und zu allem Überfluss könnte ich mal wieder das Schreiben an den Nagel hängen. Nur doof, dass ich nichts anderes habe, um diese Lücke dann zu füllen. Ironie des Schicksals oder so.
Was ich jetzt also mache? Mich über mich selbst ärgern, mein CampNaNo-Projekt meiden wie der Teufel das Weihwasser — was blöderweise dazu führt, dass ich immer noch nicht fertig werde und mich also doch irgendwie wieder noch mehr über mich ärgere –und plotten. Genau. Im Grunde ist Plotten die reinste Prokrastination und zusammen mit Recherche kann ich mich monatelang vor dem tatsächlichen Schreiben drücken. Nur: So wird das nie was mit regelmäßig veröffentlichen. Was mich wieder dazu veranlasst zu denken, es einfach zu sein lassen. Aber da sind wir wieder bei der Lücke und mitten im Teufelskreis. Aber ich rede schreibe wirr. Tu ich so als täte ich was und wäre produktiv und plotte dann mal. Im Juli wollte ich ja Stella schreiben und dann im August Claudine …
Wetten über meine Erfolgsaussichten werden ab sofort entgegen genommen, per Mail oder als Kommentar.

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One Comment to “CampNaNo12.1: Wird nix, ätschbätsch.”

  1. Nicht grämen! Ich hab das Camp Nanowrimo im Juni auch verhauen und statt dessen einen drei-Jahres-Tiefststand an Wörtern pro Monat erreicht. August ist auch noch ein Monat.

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