NaNoWriMo

NaNo 2010: 1, 2 oder 3 – oder doch lieber 4 und 5?

Oh böse, böse Uni. Jetzt verschleppe ich schon wieder Blogbeiträge, nicht, dass ich daran chronisch leide, wäre gar nicht gut.

Jedenfalls: Mein erstes Blah zum bisherigen NaNo. :)

Pünktlich um Mitternacht habe ich mir am 1ten November ein Battle mit TZlern und Drachenfreundin (Twitter) geliefert – und gegen Df verloren, bei den TZlern aber oberes Mittel belegt. Yay! In einer Stunde kamen gute 2.013 Worte zusammen.

Tag zwei, drei und vier sind jedoch knallrot. Ich bin gar nicht zum Schreiben gekommen. Gut, halbe Wahrheit: Ich hatte geschrieben, aber eine unliebsame Hausarbeit, die sich wie Kaugummiog, und nicht meinen Roman. Liska, die vermeintliche Schwarzmagierin, wird es sicher gelassen nehmen – aber Jindric, der tatsächliche Weißmagier? Nachdem ich ihn dazu nötigte an Folterungen beteiligt zu sein, ist er mir gegenüber etwas, wie soll ich sagen, grummlig. Aber, mei, wenn ich mir überlege in welcher versifften Gegend er praktiziert und wie kaputt er innerlich ist – wenn einem Frau und Kind brutal genommen werden, kann ich das verstehen – dann ist diese Grummligkeit nicht hinderlich für mich als Schreiber. Ich hoffe nur, dass ich ihn nicht zu kauzig gestalten werde. Das wäre dann auch wieder langweilig, weil Klischee.
Auf der anderen Seite darf Liska auch nicht zu blass werden neben Jindric. Ursprünglich hatte ich ja vor im ersten FdH ihre Geschichte zu erzählen. Jindric bot sich da als untergeordneter zweiter Hauptcharakter an – oder als höchstgeordneter Nebencharakter; whatever, er sollte ihr Begleiter sein. Tatsächlich war er am Anfang nur Mittel zum Zweck, um Liska aus dem Kerker zu bekommen …

Wie ihr seht: Schon nach zweitausend Worten kann sich alles anders entwickeln als man es vor hatte. Muss man nur noch von Fall zu Fall entscheiden ob das der Geschichte gut tut oder nicht und ob und wie man die Veränderungen einbindet oder eben nicht.

Ich hoffe mal, dass ich heute zum Schreiben kommen werde. :) Aber erstmal schön schlafen gehen. Morgen früh fängt die wirklich einzig geile Veranstaltung dieses Semesters an: Antike Texte und Technikgeschichte – Reisen und Fernhandel in der Antike. Die maritime Seite ist dabei stark ausgeprägt. Yay.

PS: Ganz schön stürmisch draußen gerade. :x

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