NaNoWriMo

Na, wem laufen seine vier Buchstaben auf Grundeis?

Mir auf jeden Fall schon … Ewig Zeit gehabt zu planen und trotzdem habe ich bisher nicht mehr als die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte. Zu allem Überfluss hat mich Kingdom Hearts (1&2) nun so sehr beeinflusst, dass ich mein Grüppchen an Hauptfiguren gegen „Monsterchen“ antreten lassen will. Tja, und dann gab’s ja noch Mr&Mrs Smith …

Übrigens: Jacky veranstaltet auf ihrem Blog eine Blogparade zum NaNoWriMo. Schreibe einfach am ersten November und dann jeden Sonntag einen kleinen Bericht zu deiner NaNo und gewinne am Ende noch etwas! Weiteres sowie Preise lassen sich über den hier genannten Link in Erfahrung bringen. Ich mache schon mit – was ist mit dir?

NaNoWriMo

Hach, ich bin ja schon ganz hibbelig. Schon jetzt denke ich den ganzen Tag lang an NaNo, wenn ich nicht gerade anderweitig beschäftigt bin. Schlimm. Besonders da ich noch so einige Sachen zu tun habe, deren Prioritäten höher liegen als die von NaNo. Denken wir bspw. an die Matheübungen …

Aber: Hallo und herzlich Willkommen zu meinem ersten Eintrag und meinem, gefühlt, wohl zehntem Blog. Ich hoffe, er wird sich länger halten als all die anderen …

Nun, wie bekannt sein dürfte nehme ich am diesjährigen NaNoWriMo teil – zum zweiten Mal.
Letztes Jahr wagte ich mich zum ersten Mal an diesem Wahnsinn teilzunehmen und scheiterte kläglich mit 1.734 Worten. Ich schrieb einfach darauf los und nach dem ersten Kapitel wusste ich schon nicht mehr weiter. Allerdings lag das weniger an meiner Vorstellungskraft als viel mehr an meinem Erinnerungsvermögen. Damals wollte ich den Disney-Film von Alice im Wunderland mit zwei eigenen Charakteren nacherzählen und, gewissermaßen, etwas durch den Kakao ziehen. Dumm nur, dass mich mein Gedächtnis des Öfteren alleine lässt und so wusste ich nicht mehr genau wie die Geschichte mit dem Walross und den Muschelkindern genau ging. Nachschauen war auch nicht, weil mein Videorecorder kaputt war (und immer noch ist).
Alles an sich nicht sonderlich katastrophal. Mir fiel es nur auch die Tage danach weiterhin nicht ein und da ich zu den Menschen gehöre, die es hassen alles durcheinander zu schreiben, war NaNo dann für mich gelaufen. Hing ja ohnehin viel zu weit zurück.

Diesmal jedoch wird es anders – ich habe einen Plot angefangen. Jah, genau, einen Plot … und es ist anstrengend, weil ausführlich. Allerdings merke ich, wo noch Lücken sind und was doch nicht so unterzubringen ist wie ich es anfangs dachte. Ganz schön schwierig, wenn man Schlüsselszenen im Kopf hat, aber nicht weiß, wohin mit ihnen. Nun ja, mittlerweile habe ich das hinter mir und sitze nun an den Charakteren. Ganze fünf Stück … und das sind nur die Hauptcharaktere.
Ich arbeite dabei nach der Schneeflocken-Methode von Randy Ingermarson, dessen Artikel dazu Jacky freundlicherweise übersetzte. (Danke nochmal.) Ich finde die Methode wirklich gut, da mein Plotten zuvor wirklich wirr war, ohne roten Faden. Hier mal ein Charactersheet, dort mal eine Figurenkonstellation, da mal ein bisschen Geschichte – schrecklich. Wisst ihr, dieses kreative Chaos nervt mich manchmal selbst ungemein. Andererseits bin ich auch einfach zu faul, um es im Nachhinein zu ordnen. Darum habe ich gleich zur Schneeflockenmethode gegriffen bevor ich nur wieder mit dem Plot-Chaos anfange.

NaNoWriMo

National Novel Writing Month

Seit 1999 kommen alljährlich Schreiberlinge aus aller Welt auf nanowrimo.org zusammen, um in einem Monat das wohl Verrückteste in ihrem Leben zu tun:

Einen 50.000 Worte-Roman innerhalb von 30 Tagen zu schreiben.

Klingt wirklich abgedreht, aye?
Aber das ist es … auch; und es ist auch Arbeit und Stress – und vor allem eben Wahnsinn. Allerdings ist es nicht ganz so schwer wie es klingt. Nein, es ist so einfach wie das Kochen.

Viele Köche arbeiten nach Rezept, viele improvisieren dabei und genauso viele werfen virtuosen-gleich risikobereit all das in den Topf, was sie finden können. Allen gemein dabei ist zudem die Freude, mit der sie ihre Sache betreiben und welche Hartnäckigkeit, Kreativität und Energie sie dabei an den Tag legen. Zusammen mit der Tatsache, dass man die Küche dabei mit tausenden anderer Köche aus allen Herren Länder teilt, verleiht den schon ohnehin verführerischen Düften der Gerichte eine aufregende Note, die angenehm in der Nase kitzelt.
Ob Deutsch oder Latein, ob phantastisch oder historisch – wie man kocht, ist dabei jedem selbst überlassen.

2007 schwangen über 100.000 Köche den Kochlöffel und mehr als 15.000 von ihnen schafften es eine gelungene Kreation abzuliefern. Sie kamen als Spitzenköche, Tiefkühlkost-Auftauer und Amateure. Sie gingen als Sterneköche.

Also, was für ein Koch bist du?