NaNoWriMo

Ach ja.

Da habe ich mich den letzten Monat über hingesetzt, bin über meinen eigenen Schatten gesprungen und habe mit Plotten angefangen. Plotten. Etwas, das ich mir zuvor für die nächsten größeren Projekte zukünftig vornahm nachdem ich beim NaNoWriMo’07 so jämmerlich versagte – die größeren Projekte ließen jedoch auf sich warten.
Jedenfalls: Ich habe einen Plot, ich habe Lust die Geschichte zu schreiben – nur, mir ist nicht danach.

Was nun?
Gerade während ich hier schreibe (oder schrieb, wenn ihr es lesen werdet) überlege ich, ob ich einmal mehr meinen Launen nachgebe oder ob ich nicht doch am Plot festhalte. Es ist ja nicht so als dass er mich langweilt, wie gesagt, ich habe Lust dazu – aber nicht gerade jetzt.
Vorhin bin ich aufgewacht und meine Laune war am Tiefpunkt; Depri-Stimmung (depri = deprimiert, nicht(!) depressiv). „And an old idea blopped into my head“, um es mit dem genialen, engl. Ausdruck blop zu sagen. Diese alte Idee hege ich schon länger als die einer Jumanji-inspirierten Abenteuergeschichte.
Tja, und nun fühle ich mich wie eine Boje in stürmischer See. Ich schwanke und ich weiß nicht, auf welcher Seite ich zuerst abtauchen werde. Vorteil Nummer eins der älteren Idee ist, dass sie teilweise biografische Züge enthält und ich, in gewisser Weise, für den Anfang keinen Plot brauche – ist mein eigenes Leben. Vorteil Nummer zwei ist, dass sie ebenfalls ins Genre Phantastik fällt und ich somit weiterhin am Heyne-Wettbewerb teilnehmen könnte. Der Nachteil jedoch ist, dass ich mich schwer tun könnte mit dem Schreiben, da es ja doch sehr persönlich ist … und ich bisher nie darüber gesprochen habe.

Es dann gleich als Buch zu schreiben? Das Buch zur Selbstreinigung verwenden? Es einen tieferen Existenzgrund zu geben als die einfache Aussage „Weil ich es kann.“ auf die Frage, warum man schreibt? Mich somit in die Reihen der Schriftsteller einordnen, die aus selbst-therapeutischem Zweck schreiben/schrieben? Mich persönlich angreifbar machen?

Ich weiß es nicht. Mich juckt die ältere Idee momentan mehr in den Fingern als die jüngere, ursprünglich für den NaNo gedachte Idee …
Wobei; ich kann heute Abend ja einfach die ältere anfangen aufzuschreiben und dann werde ich sehen, was besser läuft.

Ich denke, ich mache das.

NaNoWriMo

Nachdem ich gestern unerwarteter Weise recht lange beim KaKAO-Treffen gewesen war (kam erst heute morgen so gegen halb zwei nach Hause), kommt nun mein erster NaNo-Bericht für Jackys Blogparade und natürlich auch für euch.

Da ich eine typische Nachteule bin, fiel es mir leichter gestern bis morgens um vier wach zu bleiben. Angestrebt waren drei Stunden tippen und wie ihr wisst, habe ich mir grandiose 2.095 Worte erkämpft. Allerdings war der Preis dann doch dafür, dass ich schlappe sechs Stunden später furchtbar müde war. Nun ja, die knapp darauf folgenden zehn Stunden Treffen habe ich dennoch überlebt, sonst würde ich jetzt nicht hier tippen. Nur eins: Es war geil … und ich freu mich wie ein Schnitzel auf das nächste Treffen.

Aber zurück zum NaNo und zu den von Jacky vorgegebenen Fragen. (Ich bin bei solchen Resumèes immer furchtbar einfallslos und chaotisch. Wunderbar, dass es Leute gibt, die Fragen machen.)

a) Was hast du bisher schon geschafft?

Oh, ich habe gestern mein selbst vorgegebenes Tagespensum erreicht, den inneren Lektor in die Wüste geschickt und somit völligen Stuss geschrieben. Aber es hat tatsächlich Spaß gemacht!

b) Was hast du für die nächste Woche vor?

Endlich mit Lernen anfangen, die (Uni-)Übungen immer Tag für Tag ein Stückchen machen und natürlich meine Tagespensa zu erfüllen. Wie war das: „Alle Kraft der Erfüllung des Jahresplans.“ Bei mir müsste es wohl heißen: Jede Kraft der Erfüllung des Monatsplans.

c) Wie läuft es so, macht es dir noch Spaß?

Es geht … Heute habe ich noch nicht geschrieben, weil ich das immer abends machen werde (bedeutend besser als sich vom Fernsehen verblöden zu lassen). Momentan schwanke ich jedoch, ob ich nicht doch etwas anderes schreibe … Aber dazu gleich mehr in einem extra Blog-Eintrag.

d) Welche Tipps hast du für andere Teilnehmer?

Don’t worry, be happy.
Schreib‘ einfach!

e) Was wirst du nächstes Jahr besser machen?

Momentan läuft es besser als letztes Jahr. Ich weiß also nicht, was ich im Nächsten besser machen sollte. Aber fragt mich das nochmal in einer Woche.

—–

Ach, und der Link zu den Resumèes der anderen Teilnehmer in Jackys Blog darf natürlich auch nicht fehlen.

NaNoWriMo

Guten Morgen meine Lieben.

Ein neuer Tag ist angebrochen. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern … Ach, Blödsinn. Es ist früh halb elf in Deutschland; für ein Knoppers ist es also eine Stunde zu spät, wobei ich ohnehin keines im Haus habe, und ich bin hundemüde. Vorhin stellte ich mich der Herausforderung, NaNo gebührend um Mitternacht einzuläuten.
Ich muss sagen: Um der Erfahrung Willen war es das wert. Nicht nur, dass ich etwas mehr geschrieben habe als wie ich mir vornahm, nein, der Geist des NaNo ergriff mich und ich schrieb den größten Stuss runter, den ich je bewusst verzapfte. Genau, ich habe geschrieben obwohl ich wusste, dass es eh nie im fertigen Manuskript auftauchen würde. Entsprechend abstrus wurde das Ganze später auch. Aber wer lieber Zahlen will, hier sind sie:

Beginn: 00.15Uhr dt.Zeit
Ende: ca. 03:15Uhr dt.Zeit
Wordcount: 2.095

Besser als nichts und ich bin zufrieden. Zumal ich nun ganz entspannt zum heutigen KaKAO-Treffen in Dresden gehen kann. Habe ja meine angestrebten 2.000 Worte für heute schon. Aber mal sehen, vielleicht schreibe ich heute Abend noch ein bisschen. Vorlauf ist immer gut.

Ubrigens, freakingmuse hat zum NaNo ihre ganz eigene Methode, sich vom Surfen abzuhalten. Ich empfehle, das als Startseite einzurichten. Habe ich auch und bei mir wirkt es Wunder.