T12

T12.17: Das Jahr der Giraffe

Nachdem das Jahr furchtbar chaotisch angefangen hat, will ich mich von den kleinen und größeren Startschwierigkeiten nicht lumpen lassen.
‚Jetzt erst recht‘, dachte ich mir bereits vor ein paar Wochen, als sich die Tore zum T12 wieder öffneten, und schrieb mich natürlich wieder ein. Einmal ist keinmal, und nachdem 2016 mehr als dürftig war, schreiberisch gesehen, kann es eigentlich nur besser werden.
Bereits zum zweiten Mal gibt es in diesem Jahr neben dem normalen T12 einen kleinen Bruder, der im Wesentlichen wie der große abläuft (Monatsaktionen, Rangliste, Battles), als Jahresmindestziel allerdings keine 250k Wörter vorsieht sondern kleinere Ziele zulässt. Spaßeshalber habe ich mich für 111.111 Wörter entschieden, die einerseits furchtbar klein klingen, aber nach den Pleiten aus den letzten Jahren, sollte ich vielleicht einmal realistisch kalkulieren …
Genug Material zu bearbeiten habe ich jedenfalls. Nach einer kleinen Inventur bleiben mir summa summarum acht Einzelromane und eine Pentalogie sowie vier Kurzromane, mindestens zwölf Friday Flash Fictions und eine unbestimmte Anzahl an Kurzgeschichten (im Moment habe ich mir bisher nur vier Ausschreibungen heraus gesucht, aber weiß, was da noch im Laufe des Jahres hinzu kommt). So gesehen könnte ich also ganz wie Jacky ein 12in12-Experiment starten. Haha.
Nein.
Wir reden hier von ungefähr 900k Wörtern, und das sind Sphären, in die ich nichtmal mit allem, was ich je an (ernsthafter) Prosa verfasst habe, wirklich vorgedrungen bin. Vermutlich bräuchte ich sieben bis acht Jahre, um alle Projekte zu beenden, die sich im Laufe der gleichen Zeit angesammelt haben. – Was mich etwas beängstigt, wenn ich mir das so vor Augen führe, schließlich kommen ja auch ständig Projekte hinzu, und bei allen habe ich das Gefühl, es nicht abwarten zu können, sie zu schreiben und sie lieber gestern als heute fertig hätte. Warum das aber trotzdem nicht so funktioniert, das ist ein Rätsel, das ich in diesem Jahr nun endlich überwinden will. Also habe ich mir ein kleines Ziel gesetzt, mit einer kleinen Anzahl an täglich zu schreibenden Worten, um die Einstiegshürde so gering wie möglich zu halten. Ob es klappt, werden wir sehen. Meine größten Gegner sind ja weiterhin der Alltag und dass ich mich manchmal schlecht fokussieren kann und leicht ablenken lasse.

 

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