T12

T12.16: Schön wars!

Wie war das? Weh tun muss es, also gleich ein hohes Ziel wählen, an dem ich mich reiben kann. Meine Gedanken so im Dezember.
Nach acht Monaten kann ich sagen, dass die Realität zuweilen ganz schön schmerzhaft sein kann. Im Grunde habe ich es von Anfang an gewusst, aber ich wollte trotzdem gegen mich antreten und habe mich für den T12 entschieden. Einige Tage ging das ganz gut, aber die restliche Zeit war es nur ein Trauerspiel. Ein Trauerspiel in zwölf Akten, in dessen retardierendes Moment wir gerade stecken, bevor alles letztlich im Desaster ertrinkt.
Um mich und meine Psyche also zu schonen, habe ich die Segel gestrichen und mich, zumindest im Zirkel, vom T12 verabschiedet. Es war schön und lustig, aber das Mindestziel liegt bei 250k Wörtern. Nach aktuellen Stand müsste ich fast 2k Wörter am Tag tippen, um es noch zu schaffen. Gut, das Tagesziel ist etwas mehr als das normale NaNo-Soll, also auf den ersten Blick durchaus schaffbar. Wäre da nicht die allgemein fehlende Motivation. Insgesamt schreibe ich mehr als genug am Tag — aber nur wenig Prosa. Insofern stutze ich mein Jahresziel stark zurecht auf süße 100k Wörter. Das ist immer noch genug, um am Tag nicht mit bequemen 300 Wörtern wegzukommen und allein auf den NaNo zu hoffen. (Und es wäre immer noch bedeutend mehr als ich in den letzten Jahren geschafft habe.)
Was ich als Nächstes schreibe, steht auch noch in den Sternen. Genug Anfänge und Blurbs habe ich auch in diesem Jahr jedenfalls angesammelt. Und zu allem Übel steht auch der NaNoWriMo vor der Tür …

 

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