NaNoWriMo

NaNoWriMo ’09: T minus 150 – Ich will! Jetzt!

Also, nach den ganzen Wettbewerbsausschreibungen kommen wir mal wieder zum primären Content dieses Blogs: dem National Novel Writing Month!

Ich kann’s jetzt schon kaum erwarten. Klar, ich könnte mir jeden Monat im Jahr das Ziel setzen 50k Worte zu schreiben – aber warum? Alleine macht es keinen Spaß. Der NaNo ist gerade auch für mich attraktiv, weil ich diesen Stress mit tausend anderen Menschen auf der Welt teile – und es dann auch den Wettbewerb untereinander gibt: Wer schafft es, wer nicht?

In dieser Hinsicht, verlor ich schon zweimal. Aber wie heißt es so schön? Aller guten Dinge sind drei. Na also. Dann kann ich ja noch Hoffnungen hegen.

Nach sieben Monaten kann ich auch sagen, dass die Vorbereitungen zum letzten NaNo absolut unzureichend waren und das Ganze somit von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. NaNo-Hardliner hätten mich ob eben jener, wenigen Vorbereitungen bereits abgelehnt … Dieses Jahr werden sie mich steinigen.

Ich habe mich dazu entschlossen dieses Jahr viel früher mit den Vorbereitungen zu beginnen und diese intensiver zu betreiben. Grobes Plotten und Charakter-Hüllen ohne Inhalt brachten mich zwar weiter – aber dann doch nicht zu weit. Sonst hätte ich wohl nicht gewechselt und eine andere Idee in Angriff genommen.

Auch hier mache ich etwas besser oder eher: gut – ich greife die alte, erste NaNo-Idee vom letzten Jahr wieder auf. Vor einigen Tagen hatte ich einen Einfall und einiges umgekrempelt. Es wurde etwas Neues, der Grundgedanke – eine Gruppe von Menschen reist durch verschiedene Zeitepochen – blieb jedoch derselbe.

Zadesha nennt sich dieses Kind nun; nach dem Buch, das die Gruppe durch die Epochen „scheucht“.
Am Plot habe ich bisher nicht groß gebastelt. Ich habe mich lieber erstmal damit beschäftigt wie die Gruppe zu dem Buch kam, woher das Buch überhaupt kommt und warum es gerade dorthin kam, wo die Gruppe ist, und nicht beispielsweise in einer anderen Epoche landete oder in einer anderen Stadt, einem anderen Land etc. Die ursprüngliche Gruppenstärke schrumpfte auch von zehn auf vier/fünf Personen.
Ich denke, als nächstes werde ich mir die Charakterisierung vornehmen. Ein anderes Projekt (Web-Comic-Idee) machte mir nämlich deutlich, dass ich keine komplexen Plots ohne den Hauch einer Ahnung einer Idee der Charaktere hinbekomme. (Beneidet seien die, die vernünftige Sachen ohne Plotten hinbekommen.)

Und ihr? Plottet ihr auch schon kräftigt oder lasst ihr alles auf euch zukommen?

 

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2 Comments

  1. Rae

    Und ich hab schon befürchtet, ich wäre die Einzige, die jetzt schon dem NaNoWriMo entgegen fiebert 😉
    Ich sehne mich so sehr nach dem November-Wahnsinn, dass es schon nicht mehr lustig ist.
    Schreiben während des NaNoWriMo ist einfach etwas komplett anderes und das kann man sonst in dieser Form nie… Ansonsten werd ich wie letztes Jahr komplett planlos starten. Vll den zweiten Teil zu meiner Story letztes Jahr schreiben, vielleicht was ganz Neues.
    Was es wird, werde ich eh erst Anfang November wissen.

  2. Ich werde mich dieses Jahr ebenfalls mehr vorbereiten, als letztes Jahr. Im Moment bin ich mir allerdings noch gar nicht sicher, welches Genre ich anvisieren möchte.
    Ich hab schon lange nichts komisches mehr geschrieben, obwohl ich das Gefühl habe, dass da meine Texte oft besonders gut werden. Andererseits würde ich natürlich gerne ein bedeutetendes ernstes Werk schreiben. 🙂
    Vermutlich werde ich einmal mehrere Storys plotten, um zu sehen, welche mich am meisten dorthin führt, wo ich am Ende sein will: Bei einem guten Roman.

    Ich werde jedenfalls auch dieses Jahr wieder über den NaNoWriMo berichten (Wie schon letztes Jahr: NaNoWriMo). Vorab hab ich außerdem einen Text à la „Wie man den NaNoWriMo gewinnt“ zu veröffentlichen. Ich war ja letztes Jahr ein Gewinner. 😉

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