Sumpf

Deine ganz persönliche Schreibe – mit yourfonts.com!

Oh, ich habe eine ganz wunderbare Seite gefunden!
Schaut mal hier:

Your handwriting - YourFont(s)!
Your handwriting - YourFont(s)!

Auf YourFonts.com könnt ihr eure eigene Handschrift in einen .ttf-Font umwandeln lassen und dann in Textverarbeitungsprogrammen wie Word benutzen.

Grandios, nicht wahr?
Und ganz besonders für Leute wie mich geeignet, die gerne mal eigene Schriften bzw. Sprachen samt Schriften erfinden.

Wie ihr das macht, ist ganz einfach.

    1. Template ausdrucken

YourFonts.com stellt Templates zur Verfügung, die ihr ausdrucken müsst, um sie anschließend auszufüllen und einzuscannen.

Template als .pdf

Für jene, die keine .pdfs lesen können oder bei denen es nicht funktioniert, wird das Template auch als .gif angeboten:

Template als Bild, Seite 1
Template als Bild, Seite 2

Das Schöne daran ist: Wenn ihr ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop besitzt, dann könnt ihr auch die Bilder in diesem Programm öffnen und dort ausfüllen – dh. ihr könnt ohne Scanner und Drucker arbeiten!
(Ich empfehle dazu die Benutzung eines Grafiktabletts samt -stift; schreibt sich leichter damit als mit Maus.)

    2. Template ausfüllen
Wie du die Kästchen ausfüllst.
Wie du die Kästchen ausfüllst.

cap high – H-Linie
x-high – Mittellinie (auch x-Linie)
baseline – Grundlinie
descender – p-Linie

Die oben stehende Grafik zeigt dir an wie du die Kästchen auf dem Template ausfüllst.
Die Linien helfen dir dabei die Übersicht über die Größen der Buchstaben bzw. Zeichen nicht zu verlieren.
So sind Kleinbuchstaben ohne Oberlängen, wie bspw. a, x, z, innerhalb der Mittel- und Grundlinie einzutragen. Kleinbuchstaben mit Oberlängen (h, k) werden bis zur H-Linie gezeichnet; und das f wird sogar von der H-Linie bis zur p-Linie gezeichnet.
Großbuchstaben füllen zumeist die Räume zwischen H-Linie und Grundlinie aus, sofern sie keine Unterlängen, wie G und Y bspw., besitzen. Diese werden dann nach unten bis zur p-Linie gezeichnet.

Achtet beim Ausfüllen der Kästchen darauf, dass ihr innerhalb dieser Kästchen bleibt, auch beim Kästchen für die Unterschrift!
Am Besten eignen sich dafür Stifte mit schwarzer Farbe/Tinte, die nicht schmieren und relativ dünne Linien ziehen. (Letzteres ist insofern wichtig, als dass die Buchstaben auch als jene zu erkennen und unterscheiden sind. Schaut euch einfach das kleine s im Bild oben an.)

(Wer allerdings nicht alle Buchstaben und Zeichen in seinen Font aufnehmen möchte, brauch die entsprechenden Kästchen auch nicht auszufüllen.)

    3. Template scannen & speichern

Nachdem ihr nun die Buchstaben und Zeichen eingetragen habt, die später in eurem Font enthalten sein sollen, müsst ihr das ausgefüllte Template einscannen. Am einfachsten ist es dabei das mit dem Scanner mitgelieferte Programm zu benutzen.

(Wer das Ganze am Computer ausgefüllt hat, braucht es dort nur noch abzuspeichern.)

Damit nichts schief gehen kann, solltet ihr folgende Punkte beachten:

* Benutzt das Template von YourFonts.com. (Keine Fotos hochladen, bitte.)
* Immer in den Kästchen schreiben – auch bei der Signatur!
* Stellt sicher, dass die Scheibe des Scanners sauber und nicht verkratzt ist.
* Legt das Template so gerade wie möglich in den Scanner.
* Stellt sicher, dass es auch richtig herum liegt.
* Scannt in Farbe (24-bit) oder Graustufen (8-bit) – und nicht nur in Schwarz-Weiß (1-bit).
* Scannt in einer brauchbaren Auflösung. 150dpi sind ausreichend – empfehlenswert sind jedoch 300dpi für einen qualitativ besseren Font.
* Stellt sicher, dass ihr nicht nur Teile vom Template scannt – es müssen alle Linien vom Template auch auf dem Scan sein!
* Die Gitternetzlinien müssen dabei gut sichtbar, dürfen nicht unterbrochen sein und auch nicht von anderen Objekten (bspw. die eingetragenen Buchstaben) überkreuzt werden.
* Das Bild muss zwischen 1.000 und 4.000 Pixeln breit und 1.000 Pixeln hoch sein. (Aber nicht höher als 5.000 Pixel.)
* Speichert das gescannte Template als .gif, .jpg, .jpeg oder .png. Andere Formate, wie bspw. .pdf, .tif, .bmp, .ppt, werden nicht unterstützt.

Wenn du willst, kannst du nun auch das zweite Template einscannen.

    4. Template hochladen

Gebt eurem Font einen Namen, tragt euch beim Copyright ein (YourName ersetzen) und wählt beide Seiten bei Template Page 1 und Template Page 2 aus.
(Seite eins ist das mit dem regulären Alphabet, Seite zwei mit den zusätzlichen Zeichen.)

Klickt dann auf den Upload-Button.

    5. Preview eures Fonts

Hier könnt ihr schauen, ob das Template richtig eingescannt wurde. Sollte die Schrift bei euch leicht grisslig sein, dann mag das daran liegen, dass sie ziemlich dünn ist. Wenn ihr sie jedoch später verwendet und ausdruckt, ist alles in Ordnung.

Optional könnt ihr noch einen Satz eingeben, der später in der Gallerie als Ansicht eures Fonts erscheint.

Seid ihr fertig, geht zum Download.

    6. Download

Nun wird euer Template hochgeladen und in einen Font umgewandelt. Dieser Vorgang kann, je nach Menge der ausgefüllten Kästchen und eurer Internetverbindung, zwischen wenigen Sekunden und zwei Minuten dauern.
Ist er abgeschlossen, erscheint ein Button und ihr könnt euren Font auf eurem Computer speichern.

    7. Installation

Kommen wir nun zum letzten Schritt.

Wollt ihr euren Font nutzen, müsst ihr ihn noch zu der “Font-Datenbank“ des Programms hinzufügen, mit dem ihr ihn nutzen wollt. In der Regel dürfte da die erste Anlaufstelle das Textverarbeitungsprogramm eures Vertrauens sein. Beim mir war es MS Word. Unter Windows Vista findet ihr die entsprechende Word-Font-Datenbank so:

Ruft den Datenträger auf, auf dem ihr eure Programme speichert; idR. ist das C:. Geht dort in den Windows-Ordner und ruft da den Ordner namens Fonts auf. Dorthinein kopiert ihr nun euren Font oder verschiebt ihn – et voilà, ihr könnt den Font nun in Word nutzen.

Wollt ihr in bei anderen Programmen nutzen, die das .ttf-Format unterstützen, dann geht auch dort in den entsprechenden Programm-Ordner und sucht den Fonts-Ordner. Auch hier wieder euren Font hineinkopieren.

Merke[!]: Löscht ihr die Programme, die euren Font nutzen, so verschwinden auch deren Font-Ordner und ihr müsst nach einer Neuinstallation euren Font dort wieder einfügen. Es ist daher ratsam euren Font zur Sicherheit an einem zweiten Ort zu speichern.
(Da ihr ihn herunter geladen habt, müsste er in eurem Download-Ordner stehen. Belasst ihn am Besten dort oder verschiebt ihn in einen Ordner, den ihr nicht so schnell löschen werdet.)

Zu guter Letzt noch ein paar Worte:

Da ihr die Buchstaben/ Zeichen einzeln in das Template eintragt kann es durchaus passieren, dass der entstandene Font nicht genau eurer Schrift gleicht. Das liegt daran, dass er nur die einzelnen Buchstaben/ Zeichen aneinanderreiht und nicht miteinander verbindet wie es u.U. bei eurer Handschrift der Fall sein kann.
Allerdings ist das ein kleines, ertragbares Übel, wenn man daran denkt, was für einen personalisierten Font man dafür erhält, denke ich.

 

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