NaNoWriMo

12 Tage noch.

Hach, ich bin ja schon ganz hibbelig. Schon jetzt denke ich den ganzen Tag lang an NaNo, wenn ich nicht gerade anderweitig beschäftigt bin. Schlimm. Besonders da ich noch so einige Sachen zu tun habe, deren Prioritäten höher liegen als die von NaNo. Denken wir bspw. an die Matheübungen …

Aber: Hallo und herzlich Willkommen zu meinem ersten Eintrag und meinem, gefühlt, wohl zehntem Blog. Ich hoffe, er wird sich länger halten als all die anderen …

Nun, wie bekannt sein dürfte nehme ich am diesjährigen NaNoWriMo teil – zum zweiten Mal.
Letztes Jahr wagte ich mich zum ersten Mal an diesem Wahnsinn teilzunehmen und scheiterte kläglich mit 1.734 Worten. Ich schrieb einfach darauf los und nach dem ersten Kapitel wusste ich schon nicht mehr weiter. Allerdings lag das weniger an meiner Vorstellungskraft als viel mehr an meinem Erinnerungsvermögen. Damals wollte ich den Disney-Film von Alice im Wunderland mit zwei eigenen Charakteren nacherzählen und, gewissermaßen, etwas durch den Kakao ziehen. Dumm nur, dass mich mein Gedächtnis des Öfteren alleine lässt und so wusste ich nicht mehr genau wie die Geschichte mit dem Walross und den Muschelkindern genau ging. Nachschauen war auch nicht, weil mein Videorecorder kaputt war (und immer noch ist).
Alles an sich nicht sonderlich katastrophal. Mir fiel es nur auch die Tage danach weiterhin nicht ein und da ich zu den Menschen gehöre, die es hassen alles durcheinander zu schreiben, war NaNo dann für mich gelaufen. Hing ja ohnehin viel zu weit zurück.

Diesmal jedoch wird es anders – ich habe einen Plot angefangen. Jah, genau, einen Plot … und es ist anstrengend, weil ausführlich. Allerdings merke ich, wo noch Lücken sind und was doch nicht so unterzubringen ist wie ich es anfangs dachte. Ganz schön schwierig, wenn man Schlüsselszenen im Kopf hat, aber nicht weiß, wohin mit ihnen. Nun ja, mittlerweile habe ich das hinter mir und sitze nun an den Charakteren. Ganze fünf Stück … und das sind nur die Hauptcharaktere.
Ich arbeite dabei nach der Schneeflocken-Methode von Randy Ingermarson, dessen Artikel dazu Jacky freundlicherweise übersetzte. (Danke nochmal.) Ich finde die Methode wirklich gut, da mein Plotten zuvor wirklich wirr war, ohne roten Faden. Hier mal ein Charactersheet, dort mal eine Figurenkonstellation, da mal ein bisschen Geschichte – schrecklich. Wisst ihr, dieses kreative Chaos nervt mich manchmal selbst ungemein. Andererseits bin ich auch einfach zu faul, um es im Nachhinein zu ordnen. Darum habe ich gleich zur Schneeflockenmethode gegriffen bevor ich nur wieder mit dem Plot-Chaos anfange.

1 Danke!

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